Gedanken zum Jahreswechsel

Über eine Woche ist es her, seit ich meinen letzten Beitrag geschrieben habe.
Es ist auch nicht viel passiert, über das es gelohnt hätte zu schreiben.
Zusammenfassend kann ich hier erzählen, dass wir am Dienstag, den 23.12. in Palma waren, um eine neue Starterbatterie und Nummernschilder zu besorgen, und in der Nacht zu Heiligabend nach Cala Varques gefahren sind, wo wir den letzten Tag vor Weihnachten verbrachten.
Abends bin ich dann mal latent ausgerastet als ich herausfand, dass die neue Batterie auch schon wieder leer war.
Kriechstrom? Na toll!
Weihnachten verbrachten wir dann bei Freunden in Manacor, wo der Versuch scheiterte, die Batterie wieder zu laden.
Also warten bis Montag, was wir dann in Porto Pollenca taten.
In dieser Zeit war ich so angespannt, dass ich Magenkrämpfe bekommen habe und nix mehr essen konnte.
Was soll ich da auch groß bloggen? Wie scheiße es mir geht?

Gestern löste sich dann alles wieder ein wenig, als die Batterie wieder funktionierte und wir in den Süden der Insel fahren konnten, um Freunde aus Deutschland zu besuchen, die über die Feiertage hier Urlaub machen. Bisschen tätowieren und CHILLEN.. endlich mal chillen. Das hat mir wirklich gefehlt seitdem die Pearl weg ist.
Dieses Gefühl, gerade mal NICHTS TUN ZU MÜSSEN, wie ich es von vorher GEWOHNT war.
Unbezahlbar, das, und ich muss zugeben, dass sich mein gesamtes System echt erstmal wieder drauf einstellen muss.
Die ganze Sache war schon recht stressig im Ganzen.

Zwischendurch kam dann die Nachricht über die neuen ab Januar geltenden facebook-AGBs, zu denen ich erstmal natürlich meinte: Scheiss drauf..
Aber da sich gerade immer mehr leute anfangen von facebook zu verabschieden, und ich dem Gedanken auch schon seit ner Weile gar nicht mehr SO abgeneigt bin, stell ich hier mal die Frage in den Raum, ob nicht vielleicht die Zeit für was anderes gekommen ist. So wie damals VOR facebook, als noch jeder bei Myspace war, der was auf sich zählte (ja, das gabs mal, erinnert sich wer? Ging auch drauf, weil es irgendwann zu viel Werbung gab, zu viel Schnickschnack, zu NERVIG einfach).

Wo man sich heute fragt, was denn wohl der Nachfolger von Facebook sein könnte,
frage ich: was wollen WIR denn eigentlich?
Facebook ist für mich seit je her ein Tool, das mir dabei geholfen hat, Gleichgesinnte zu finden und mit ihnen zu kommunizieren.
Vielleicht sollten wir mal nicht darauf achten, wo JEDER zu finden ist, sondern vor allem darauf, wo WIR UNS finden.
Und dafür gibts tausende toller Seiten. Die ALLE genutzt werden können. Vielleicht wäre es gar nicht so verkehrt, auf diese immense Auswahl zurück zu greifen. Und sich Themen-und Interessenbezogen DA zu treffen.

Mein favorisiertes Netzwerk ist in dem Fall die WIRKARTE.
In dem ich jetzt auf jeden Fall auch wieder was aktiver sein möchte.
Ich find das einfach SINNIGER als sich über Facebook und seine Vorgehensweisen aufzuregen.
So lang denen keiner zeigt wo unsere Grenzen sind, machen die NATÜRLICH so weiter wie gewohnt, das kann man denen nichtmal vorwerfen.
Ich werde jetzt nicht sofort meinen facebook-account löschen oder still legen,das wäre genauso dämlich.
Aber das was ich da poste, kann ich genauso hier in meinen Blog posten,
und meinen youtube-kanal hab ich schließlich auch noch.
Und für die Kommunikation mit meinen Freunden gibts eh nen Haufen Ausweichmöglichkeiten.

Denken wir einfach mal drüber nach..

Für 2015 wünsche ich uns allen einen AUSGLEICH..
in allen Bereichen, aber vor allem IN UNS SELBST.
Dass wir ENDLICH mal unsere Ruhe bekommen.
Und uns finden, um den Frieden zu geniessen, der sich in uns einstellt, sobald wir aufhören, uns gegen etwas zu stellen, etwas hinterherzulaufen, oder unseren Willen unbedingt durchsetzen müssen.

Ich freue mich sehr auf das neue Jahr,
denn es wird einen SPÜRBAREN WANDEL mit sich bringen.
Aber das bedeutet eben auch, dass wir uns von Altem LÖSEN müssen.
Aber eben auch endlich KÖNNEN!
Und DAS ist SO befreiend, dass man es sich kaum vorstellen kann.

Ich danke allen, die mir in 2014 so an der Seite gestanden haben,
auch wenn sie dabei mitunter tausende Kilometer weg waren.
Ihr habt mich deutlich spüren lassen, dass wir eine GLOBALE FAMILIE sind.
Und die Familie steht über allen Regierungen, ihren Gesetzen und Druckmitteln.
Wenn WIR uns ebenseitig HELFEN, kann uns NIEMAND daran hindern,
SO zu leben wie WIR das für erlebenswert halten ❤

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2 Gedanken zu “Gedanken zum Jahreswechsel

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