Menschen ohne Feindbilder – gibts nicht?!

ich freue mich sehr, das da unten gerade zu lesen.
meine „kritik“ zu beginn der mahnwachen,
in der ich lediglich gemahnt habe,
auf das wesentliche zu achten,
diente nur dazu, den focus auf dieses wesentliche zu lenken.
Es freut mich, JETZT zu lesen, dass der Fokus
offensichtlich auf dem wesentlichen gelegen hat.
dafür sollten wir uns alle mal auf die schulter klopfen,
denn JEDER hat dazu mit beigetragen,
dass es ist wies ist
wir sollten uns überhaupt langsam mal anfangen zu
FEIERN!!! wir sind SUPER!
SO is das nämlich!

Ich danke Infofrieder Gunnar Gast für diese Worte,
die er heute ins facebook postete, und die ich gern mit rumgehen lasse:

Ich frage mich seid Beginn der Mahnwachen warum die ganzen Kritiker immer davon reden das wir dort irgendwelche Feindbilder propagieren.
Der Tenor den ich auf allen Mahnwachen höre ist: „Wir müssen uns selber ändern.“
Noch nie habe ich dort gehört das der oder der Schuld wäre. Ich hab dort noch nie etwas von bösen Juden gehört oder davon das man Bänker jagen sollte.
Ich habe gehört das man sein Konsumverhalten ändern sollte und liebevoll miteinander umgehen sollte.
Dann ist es doch sehr verwunderlich das wir immer wieder den Vorwurf der verkürzten Kritik und dem erschaffen von Feindbildern (meist Semiten) bekommen.
Woran liegt das?
Ich denke ich habe es verstanden.
Kritik sagt immer viel über den Kritiker aus.
Wenn die jemand ein Feindbild unterstellt dann stülpt er dir meistens sein eigenes über.
Es gibt Menschen auf dieser Welt die kein Feindbild haben und auch keine politische Gesinnung.
Alles was sie wollen ist Frieden.
Wenn man aber selber ein Mensch ist der noch Feindbilder braucht dann kann man das nicht verstehen und denkt sich das die bestimmt ein Feindbild haben weil man ja eine Feindbild haben MUSS:
Das ist eine Sache die ich langsam erst begreife weil ich sie so unlogisch finde. Es gibt noch viele Menschen auf der Welt die der festen Überzeugung sind das es nicht möglich ist KEIN Feindbild zu haben.
Das resultiert aus der Tatsache das es viele verurteilenswerte Dinge auf der Welt gibt und man damit verschieden umgehen kann.
Wie man damit umgeht liegt daran ob man Resonanz versteht.
Energie folgt der Aufmerksamkeit also verstärke ich immer das was ich bekämpfe.
Wer das versteht lenkt seine Aufmerksamkeit auf das was er erreichen will und nicht auf das was er ablehnt.
Und so kommt es dann das Menschen auf die Strasse gehen und FÜR Frieden sind ohne das sie GEGEN etwas sind.
Menschen die immer noch Feindbilder brauchen können das nicht verstehen.
Nach meiner ersten Mahnwache las ich entsetzt das was online über uns geschrieben wurde denn es hatte mit der Realität nichts zu tun.
Als dann noch dieser Rechts Vorwurf kam hab ich ehrlich gesagt gar nichts mehr gerafft.
Warum muss man sich von rechts abgrenzen wenn man für Frieden ist?
Eine faschistische oder ausgrenzende Ideologie ist das Gegenteil von Frieden. Das ist so als ob man von jemandem der für vegane Ernährung demonstriert erwartet das er sich explizit nicht nur von Fleisch sondern auch von Fisch abgrenzt.
Wenn man allerdings ein Mensch ist der noch Feindbilder braucht dann kann man das nicht verstehen.
Ich denke das ist ein wichtiger Faktor der Problematik.

GUT GEBRÜLLT, SOHN.

Den Gunnar und seine überaus wertvollen Denkanstöße
findet der interessierte Leser hier:
www.youtube.com/user/MedicusInfoTV
friedenswerkstatt-koeln.blogspot.de
und natürlich auf der
WIRKARTE.DE

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